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Würzburg: Breites Bündnis gegen Rechts erneut aktiv (11.01.12)
Würzburg. Erneut hat sich das Bündnis „Würzburg ist bunt“ zusammengefunden, um gegen den braunen Spuk aufzustehen. Bereits in den Jahren 2005 und 2010 mobilisierte die Allianz der Würzburger Zivilgesellschaft Kundgebungen mit mehreren Tausend Teilnehmern gegen Rechts. Naziterror und die Morde rechter Terroristen sind der aktuelle Anlass „Würzburg ist bunt“ erneut zu reaktivieren.
Bei den Aktivitäten gegen Rechts am 1. Mai 2010 waren die Würzburger Gewerkschaften die Treibende Kraft im Bündnis „Würzburg ist bunt“. „Mit einem drohenden Naziaufmarsch am Maifeiertag der Gewerkschaften war es für uns selbstverständlich Vorne zu stehen, wenn es gegen die Umtriebe der Rechten geht“, erinnert sich DGB Regionssekretär Norbert Zirnsak.
Auch im aktuellen Bündnis, zu dem sich wieder weit über 60 Würzburger Parteien, Verbände und Organisationen bekennen, sind Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus fester Überzeugung aktiv. Die Organisation der aktuellen Aktionen gegen Rechts hat jetzt die neue Dekanin des evang.-luth. Dekanats Würzburg, Dr. Edda Weise, in die Hand genommenen.
Am Dienstag traf sich zum dritten Mal die Vorbereitungsgruppe des Bündnisses, um eine Lichterdemonstration vorzubereiten, um dabei die Morde der Terroristen der rechten NSU zu verurteilen und sich solidarisch auf die Seite der Angehörigen der Opfer des Terrors zu stellen.
Die Lichterdemonstration findet am Montag, den 23. Januar 2012 statt. Auftakt ist um 18 Uhr am Marktplatz vor der Marienkapelle. Mit Musik und Wortbeiträgen von Vertretern der Religionsgemeinschaften, des Würzburger Oberbürgermeisters und des Ausländerbeirats der Stadt Würzburg soll gezeigt werden, daß in Würzburg für rechte Demagogen kein Platz ist.
Der Lichterumzug führt durch die Innenstadt und findet sein Ende am Wilhelm-Schön-Platz, wo im Anschluss in den Räumen der evangelischen Kirche Markus Müller von der Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus in Bayern bei einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Junge Menschen schützen - Rechtsextremismus verhindern“ reden wird.
Bildnachweis: Mainpost
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